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Riedesel zu Eisenbach

AUTOR: Galera, Karl Siegmar Baron v.
TITEL: Wege zu neuen Lebensformen. Geschichte des Geschlechts der Riedesel zu Eisenbach im 19. Jahrhundert; (Bibliothek familiengeschichtlicher Arbeiten Bd. 32); 1965. 244 S., 22 Abb., Festeinband
ISBN: 3-7686-3060-9


 


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Dieses Werk berichtet über die Geschichte des Geschlechtes Riedesel Freiherren zu Eisenbach und ihres Territoriums am Vogelsberg zwischen der Fürstabtei Fulda und der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt im 19. Jahrhundert und bis zur Gegenwart.
Für die Standesherren und die reichsunmittelbaren Freiherren wurde das Jahr 1806 zu einer Katastrophe. Mit einem Federstrich hatte sie Napoleon den deutschen Fürsten unterworfen, die er im Rheinbund vereinigte. Für die Freiherren Riedesel, eines der mächtigsten Adelsgeschlechter der fränkischen Ritterschaft, war die Revolution von 1806 ein schwerer wirtschaftlicher Schock. Bedeutende Einnahmen aus ihren feudalen Rechten gingen verloren. Wegen der Wirtschaftskonzessionen, die ihnen die Regierung als Ersatz für die erlittenen Verluste bewilligte, kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit der Stadt Lauterbach. In den letzten Märztagen des Jahres 1848 brach dann ein Aufstand aus, der zur Verwüstung des Burgschlosses Lauterbach und des Schlosses Eisenbach führte.
In diesen Jahren wurde das wirtschaftliche Fundament der Familie umgebaut. Wald, Güterbesitz, Brauerei und Ziegelei wurden durch eine moderne und rationalisierte Wirtschaftsweise zu einer zuverlässigen Existenzgrundlage. So wurden Wege erschlossen, die zu einer neuen Lebensform für die Angehörigen der Familie führten.



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