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Magdeburger Adressbuch

TITEL: Magdeburger Adressbuch von 1817 von Dr. Arthur Ritter von Vincenti Reprint 2004, herausgegeben vom Stadtarchiv Magdeburg und vom Verlag Degener & Co. mit einer Einleitung von Maren Ballerstedt
ISBN: 3-7686-4224-0





 


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Z U M   I N H A L T 

Das älteste Magdeburger Adreßbuch stammt aus dem Jahre 1817. Seine Vorläufer waren ein von dem Magdeburger Publizisten Heinrich Ludwig Lehmann herausgegebenes Firmenadreßbuch aus dem Jahr 1801, ein 1803 erschienenes Behördenadreßbuch des Herzogtums Magdeburg und ein Personalverzeichnis aller Behörden des Elbdepartements des Königreichs Westfalen aus dem Jahre 1809. Das Adreßbuch bezieht neben der Altstadt Magdeburg auch die Friedrichstadt (heute Brückfeld), den Werder, die Alte und Neue Neustadt und Sudenburg ein.
Adreßbücher sind eine unerläßliche Quelle für Orts- und Heimatgeschichtsforscher, Genealogen oder Erbenermittler, weil sie unter anderem Informationen über die Existenz von Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem bestimmten Ort oder Gebiet preisgeben. Aus den älteren Stadtadreßbüchern erfährt der Leser zum Beispiel Beruf und Wohnanschrift der Haushaltsvorstände, gegebenenfalls deren Titel und Ehrenämter; ferner informieren die Adreßbücher über Straßen und Hausbesitzer, die Struktur von staatlichen und kommunalen Behörden, über öffentliche Einrichtungen, Kirchen, Schulen, Wohlfahrtsanstalten, Vereine und Verbände, Handels- und Gewerbetreibende und vieles mehr. Das Magdeburger Adreßbuch enthält auch einen Rückblick auf die lange Geschichte der Stadt, nennt die Einwohnerzahlen und andere statistische Angaben, Sehenswürdigkeiten und topographische Besonderheiten, führt die Listen der Mitglieder des Theaters und eine Aufstellung der damals vorhandenen Stiftungen. Besonders wichtig für den Benutzer ist das im Nachdruck veröffentlichte alphabetische Register, das von einem unbekannten Bearbeiter vor dem Zweiten Weltkrieg erstellt wurde.
Neustadt/Aisch und Magdeburg 2004. 400 Seiten, Eur 13,50 (ISBN 3-7686-4224-0)



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