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GenJahr 16/17
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TITEL: Genealogisches Jahrbuch Band 16/17 (1976-1977). Herausgegeben von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte; 224 S., 7 Stammtaf., 29 Abb., Broschur. ISBN: 3-7686-3020-X
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Mehr denn je wird heute die Frage von Vererbung und Umwelt diskutiert und die Bedeutung der Genealogie für die Genetik erkannt; demzufolge erörtert Roman Frhr. v. Prochazka die enge Verflechtung von "Genealogie und Humangenetik", wobei er umfassende Literaturangaben vorlegt. Immer sind die Kreuzzüge als gewaltiger biologischer Aderlaß der europäischen Völker angesehen worden; Gerd Wunder kommt in seiner Betrachtung "Die Kreuzzüge, genealogisch gesehen" zu bemerkenswerten Erkenntnissen. Auch die Untersuchung von Herbert E. Lemmel "Genealogie, ein Weg zu neuem Geschichtsbewußtsein" führt am Beispiel des Babenberger-Jubiläums aus, wie nahe dem heutigen Probanden die Ahnen früherer Jahrhunderte sind. Das Jubiläum der 250. Wiederkehr des Geburtstages von Johann Christoph Gatterer benutzt Heinz F. Friederichs, die Verdienste des Begründers der wissenschaftlichen Genealogie herauszustellen. Die Schwierigkeit praktischer Forschungsarbeit im oberitalienischen Seengebiet stellt Alfred Engelmann anhand der "Familie della Torre Rezzonico" dar, der Papst Clemens V. entstammt. Erstmals stellt Gerhard Simmank Genealogie und Biographie der Malerfamilie Schütz in Flörsheim und Frankfurt zusammen. Ulrich Lampert löst einige genealogische Probleme um Eichendorffs Verwandte in Schlesien und Hessen. Leben und Wirken des Leibarztes Friedrichs des Großen, Friedrich Muzell (1716-1784), und dessen Verwandten, des Kunstgelehrten Philipp v. Stosch (1691-1757), schildert anschaulich Ludwig Becker, während Erik Amburger den sozial seiner Zeit weit vorauseilenden Wirtschaftspolitiker Richard Stegemann (1856-1925) in Lennep, Oppeln und Braunschweig würdigt.
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