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Nürnberg

TITEL: Nürnberg - Kaiser und Reich; (Ausstellungskatalog der staatlichen Archive Bayerns Nr. 20); 1986. 189 S., 73 Abb., Engl. Broschur
ISBN: 3-7686-4115-5


 


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Z U M   I N H A L T 

Bearbeitet von Günther Schuhmann
Die Ausstellung berichtet, wie es der ehemalige bayerische Kultusminister Maier in seiner Eröffnungsrede formulierte, vom Aufbau des Reiches und seinen tragenden Säulen, von Verfassungsorganen und Lebensformen, von Wählern und Gewählten, von Recht, Wirtschaft und Kultur, vor allem aber von den fruchtbaren Wechselbeziehungen zwischen Nürnberg, Kaiser und Reich.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die Reichskleinodien, die Symbole der Herrscherwürde, aber auch der Rechtmäßigkeit der Herrschaft darstellten. Sie zogen mit den jeweiligen Herrschern durch das hauptstadtlose Reich, bis 1424 König Sigismund Nürnberg zur Hüterin bestimmte. Für 372 Jahre lagen sie dann in Nürnberg, seit 1796 werden sie mit einem Intermezzo von 8 Jahren (1938 bis 1946) in Wien aufbewahrt. Die zentrale Rolle der Reichsstadt Nürnberg innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation legte allerdings schon 1356 Karl IV. in seiner Goldenen Bulle fest: jeder erste Reichstag sollte ab diesem Zeitpunkt in Nürnberg stattfinden.
Aus dem Inhalt: Werner Goez: Nürnberg - Kaiser und Reich; Günther Schuhmann: Die Reichsinsignien und Heiltümer; ders.: Nürnberger Wappen und Siegel; ders.: Nürnberger Münzen und Medaillen; Gerhard Rechter: Die Ewige Stiftung König Sigismunds von 1423; ders.: Die Flüchtung der Reichskleinodien nach Regensburg 1796; ders.: Die Reichskleinodien in Nürnberg 1938-1946; Franz Machilek: Die Heiltumsweisung; Karl-Engelhardt Klaar: Sicherung und Pflege der Reichskleinodien in Nürnberg; Klaus Frhr. von Andrian-Werburg: Die Krongesandtschaften; Uwe Müller: Der Plan einer Entführung des Reichsheiltums durch Herzog Wilhelm V. von Bayern; Ursula Schmidt-Fölkersamb: Kaiserbesuche und Kaisereinzüge in Nürnberg; Rudolf Endres: Kaisertreue und Reichsbewußtsein in Nürnberg. Eine ausführliche Bibliographie, zusammengestellt von Günther Schuhmann, schließt das Werk ab.



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