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St. Egidien in Nürnberg

BEARBEITER: Baier, Helmut
TITEL: Urbar des Klosters St. Egidien in Nürnberg 1487-1522; (GFG R. X, 11); 1982. 287 S., Broschur
GF4098-1 / ISBN: 3-7686-4098-1



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Z U M   I N H A L T 

Urbare sind Ertragsregister, Einkünfte-Verzeichnisse, die größere Grundbesitzer zur Aufrechterhaltung ihrer Gutsverwaltung führen ließen. Außer den landesherrlichen Finanzverwaltungen haben im Mittelalter besonders geistliche Grundherrschaften, vor allem Klöster, ihre Einkünfte aus dem Grundbesitz aufzeichnen lassen.
Die Edition von Helmuth Baier erschließt die spätmittelalterlichen Einkünfte des Egidien-Klosters zu Nürnberg. Die Besitzungen des Egidien-Klosters konzentrierten sich um Nürnberg und bedeckten, mit weiterer Entfernung schwächer werdend, einen Raum, der im Norden bis Pretzfeld in der Fränkischen Schweiz, im Süden bis in das Hilpoltsteiner Land, im Osten bis Sulzbach-Rosenberg, im Nordwesten bis Iphofen reicht.
Außer den wertvollen Einsichten in das noch wesentlich von der Naturalwirtschaft bestimmte Wirtschaftsleben sind die Angaben über die meist bäuerlichen Hofbesitzer, über die Art des Feldbaus und der Viehwirtschaft, über die gebrauchten Maße und Gewichte und auch über die Preise von Wert.



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