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Adam Friedrich von Seinsheim

AUTOR: Roda, Burkard von
TITEL: Adam Friedrich von Seinsheim; Auftraggeber zwischen Rokoko und Klassizismus. Zur Würzburger und Bamberger Hofkunst anhand der Privatkorrespondenz des Fürstbischofs (1755-1779); (GFG R. VIII, Bd. 6); 1980. XI u. 275 S., 100 Taf. mit 105 Abb.
GF5047-2 / ISBN: 3-7686-5047-2


 


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Z U M   I N H A L T 

Diese Dissertation der Phil. Fakultät der Universität Würzburg enthält die Auswertung einer umfangreichen Privatkorrespondenz (ca. 3800 Briefe!) zwischen dem Würzburger Landesherren und seinem in München am Hofe als einflußreicher Minister amtierenden Bruder über den Zeitraum eines Vierteljahrhunderts.
Sie ist für die Kunstgeschichte, aber ebenso für Kultur-, Landes- und Personengeschichte von großer Bedeutung. Es ist zugleich eine Darstellung der Seinsheim-Zeit, also der auf die Ära Schönborn folgenden Epoche, der Zeit nach dem Tode Balthasar Neumanns, der Blütezeit der Gartenkunst und der Hofmusik, eines glänzenden Hoflebens, aber auch des Siebenjährigen Krieges und schließlich der Zeit des letzten Höhepunkts der Würzburger Hofkunst. Im Schatten der Schönborn-Zeit stehend, wurde die Seinsheim-Zeit bisher wenig gewürdigt.
Es wird ein vielseitiger Querschnitt durch jene Zeit geboten, wobei die angeschnittenen Themen und Bereiche sich am Inhalt der Korrespondenz einerseits und an Forschungslücken andererseits orientieren. Sie sind in vier große Kapitel gegliedert: 1) Würzburg - München, kultur- und kunstpolitische Beziehungen der Seinsheim-Zeit: 2) Fürst und Auftraggeber: 3) Residenz Würzburg und Residenz Bamberg - die Innenräume: 4) Der Zopfstil in der Innendekoration.
Die einzelnen Kapitel enthalten ungezählte Zitate aus den Briefen, ungeschminkte Zeugnisse des Zeitgeistes. Die Behandlung der Räume der Residenz wird jeweils von ausgewählten, bisher einmaligen Schilderungen des Fürstbischofs zum Hofleben begleitet und in einem Quellenanhang sind alle Briefstellen zur Kunstgeschichte in chronologischer Reihenfolge zusammengestellt. Ein Quellenregister und ein Text-(Sach-, Orts- und Namen-) Register erschließen das ganze Buch. Der Bilderteil ist besonders reichhaltig.



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