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Magie und Aberglaube
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AUTOR: Bologne, Jean Claude TITEL: Magie und Aberglaube im Mittelalter. Von der Fackel zum Scheiterhaufen. 2003 - kartoniert - 310 Seiten VERLAG: PATMOS VERLAG ISBN: 9783491690714
Zum Inhalt
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Z U M I N H A L T
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Das Mittelalter - eine Zeit der Magier, des Weihwassers, der Hexen, der Dämonen, des kirchlich verwalteten Aberglaubens? Jean Claude Bologne schaut genauer hin und löst das Mittelalter aus den gängigen Klischeevorstellungen. Anhand von gut dokumentierten Beispielen präsentiert er ein Mittelalter, das nicht so sehr eine finstere Zeit, sondern durchaus eine Epoche der Erneuerung und des Fortschritts ist. Aber alles Neue verunsichert auch, und wer verunsichert ist, verteufelt und zieht sich auf die vermeintlichen Sicherheiten früherer Zeiten zurück. Jean Claude Bologne gelingt der Nachweis, dass es gerade die großartigen Leistungen in Philosophie und Kultur waren, die die Menschen dieser Epoche in ihrer Angst in neue Formen des Aberglaubens hinein- oder in die alten religiösen Muster zurückgedrängt haben.
Jean Claude Bologne, geb. 1956, Schriftsteller und Journalist, hat in Frankreich bereits mit mehreren Büchern Aufsehen erregt, u.a. mit "Histoire de la pudeur" (dt.: "Nacktheit und Prüderie. Eine Geschichte des Schamgefühls") und "Histoire morale et culturelle de nos boissons".
Einleitung: Mit den Augen des Mittelalters. 7
Erster Teil: DER MENSCH VOR DER MAGIE 1. Die Magie im Mittelalter. 16 2. Das Erscheinungsbild des Magiers. 35
Zweiter Teil: DAS ANTIKE ERBE UND DER ABERGLAUBE 1. Es riecht nach Heidentum. 63 2. Volksglaube und Aberglaube. 79 3. Die Kunst, die Zukunft vorherzusagen. 107
Dritter Teil: DIE SOZIALE INTEGRATION 1. Magie und Medizin. 133 2. Aberglaube und Religion. 150 3. Das Irrationale und die Wissenschaft. 163
Vierter Teil: DIE AUSSCHLÜSSE 1. Weiße oder Schwarze Magie? 187 2. Die Hexerei oder das Auftauchen des Teufels. 210 3. Die Alchimie oder die Grenzen des Wissens. 236
Zusammenfassung. 257
Anhang. 277 I. Das Irrationale in der Weltanschauung. 279 II. Die magischen Praktiken. 282 III. Die pythagoreische Zahlenmagie. 284 Anmerkungen. 287
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