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Salier

AUTOR: Laudage, Johannes
TITEL: Die Salier. Das erste deutsche Königshaus. 2006 - kartoniert - 128 Seiten
VERLAG: BECK C.H.
ISBN: 9783406535970

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Z U M   I N H A L T 

Im Jahre 1024 wurde Konrad II. als erster Salier zum König gekrönt. Mit ihm begann das erste deutsche Königshaus. Drei weitere Salier - Heinrich III., Heinrich IV. und Heinrich V. - sollten ihm auf den Thron folgen. Ihre Zeit, das "Jahrhundert der Salier" (1024-1125), war gekennzeichnet von schweren Auseinandersetzungen der Herrscher mit den Reichsfürsten und dem Papsttum. Sowohl das Streben der Fürsten nach vermehrter Teilhabe an der Herrschaft als auch eine machtvolle kirchliche Reformbewegung verlangten nach konsensualem Handeln, um die aufbrechenden Konflikte zu entschärfen, doch kaum einmal zeigte sich einer der Salierkönige in der Lage, diesen Erfordernissen gerecht zu werden. So zerbrach die Einheit von Kirche und Reich - für jeden sichtbar am berühmten Gang nach Canossa. Erst im frühen 12. Jahrhundert wurde eine neue Ordnung geschaffen. Johannes Laudage zeichnet in seinem anregend geschriebenen, informativen Buch ein facettenreiches Bild dieser dramatischen Epoche des Mittelalters.
Johannes Laudage lehrt als Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine wichtigsten Publikationen sind: Gregorianische Reform und Investiturstreit, Darmstadt 1993; Alexander III. und Friedrich Barbarossa, Köln-Weimar-Wien 1997; Otto der Große, Regensburg 2001.

Einleitung: Canossa und die Folgen 7
I. Die Salier: Das erste deutsche Königshaus 11
II. Ein gelungener Auftakt: Die Regierungszeit Konrads II. (1024-1039) 20
III. Höhepunkt und Peripetie: Heinrich III. als Herrscherpersönlichkeit (1039-1056) 35
IV. Eine endlose Krise: Die Epoche Heinrichs IV. (1056-1106) 49
V. Ein überforderter König: Heinrich V. und der Beginn einer neuen Ära (1106-1125) 97
Schluß: Das Jahrhundert der Salier 117
Kommentierte Kurzbibliographie 120
Zeittafel 123
Personenregister 126



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