Schrullige Habsburger

AUTOR: Kramar, Konrad
TITEL: Die schrulligen Habsburger. Marotten und Allüren eines Kaiserhauses. 2005 - kartoniert - 206 Seiten
VERLAG: PIPER VERLAG GMBH
ISBN: 9783492243476

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Die Habsburger waren eines der bedeutendsten Herrschergeschlechter Europas. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft Menschen, deren Neigungen nicht in das dynastische Konzept passten. Kaiser Friedrich III. war von seiner Gier nach Kostbarkeiten so besessen, dass er darüber die Welt und sich selbst vergaß. Sein Sohn Maximilian war ein beinahe manischer Selbstdarsteller, der ein Leben lang an seiner eigenen Legende arbeitete. Seine Schwiegertochter Johanna verfiel dem Wahnsinn - aus Liebe zu den falschen Männern. Karl V. aß sich allmählich zu Tode, "Sisi" hingegen hungerte sich fast ins Jenseits. Der "gute Kaiser Franz", ein gelernter Gärtner, liebte seine Blumen mehr als seine Politik, und hätte Kronprinz Rudolf als Wissenschaftler sich der Vogelkunde widmen können, so hätte sein Leben einen Sinn gehabt - nur eben nicht den, den die Dynastie vorgesehen hatte. Viele Habsburger mussten den Thron besteigen, obwohl er nicht ihren Neigungen entsprach. Ihre Schicksale, ihre Stärken und Schwächen, ihre Marotten und Allüren werden in diesem Buch erzählt.
Konrad Kramar, geboren 1966 in Wien, studierte Pharmazie in seinem Geburtsort. Ab 1984 arbeitete er als freier Mitarbeiter unter anderem bei den Zeitungen Standard und Presse. Seit 1992 ist er Redakteur des Kurier im Ressort Kultur und Medien.
Petra Stuiber, geboren 1967 in Wien, studierte Publizistik und Theaterwissenschaft. Ab 1988 war sie als freie Mitarbeiterin unter anderem für die Zeitungen Trend und Kurier tätig. Seit 1993 ist sie Redakteurin für Innenpolitik des Standard und seit 1999 bei Format.

Gekrönte Häupter oder doch nur ganz normale Menschen?
Die Habsburger waren ein überaus bedeutendes Herrschergeschlecht. Doch verbargen sich hinter der glanzvollen Fassade oft Menschen mit den seltsamsten Leidenschaften und Vorlieben. Kaiser Leopold I. zum Beispiel wählte seine Beamten nach ihren Gesangskünsten aus, Karl V. aß sich zu Tode, Kaiserin Sisi hingegen hungerte sich beinahe ins Jenseits. Dieses Buch erzählt von Habsburgern, deren Neigungen und Talente nicht ins dynastische Konzept paßten - von ihren Schicksalen, ihren Stärken und Schwächen, ihren Marotten und Allüren.
"Dieses Buch ist sehr amüsant zu lesen und wird den Leser auch zum Schmunzeln verleiten - bestens zu empfehlen." Extrablatt, Wien

Vorwort 6
Friedrich III: Lockruf des Goldes 9
Maximilian I: Ein Showstar und sein Heldenleben 29
Johanna, die "Wahnsinnige": Sex, Lügen und Leidenschaft 49
Karl V.: De la messa a la menza 71
Leopold I.: Der hässliche Schöngeist 85
Josef II.: Ein falscher Graf auf Reisen 101
Franz II. (I.): Herr Franz und seine Tulpen 121
Maximilian von Mexiko: Träume sind Schäume 141
Rudolf: Frei wie ein Vogel 163
Sisi: Die dilettantische Dichterfürstin 183
Literatur 205


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